Leipziger reisen zum vierten Mal in den Ural

Wir mussten die vielen unglaublich schönen Momente erst einmal ein paar Tage sacken lassen, bevor wir uns hier zu Wort melden. Zum mittlerweile vierten Mal reiste eine deutsche Delegation – bestehend aus 12 Leipzigern – nach Leipzig im Ural, um dort eine Woche mit den wahnsinnig gastfreundlichen Bewohnern zu verbringen und natürlich auch, um zu arbeiten…

 

Denn neben dem Genuss von toller russischer Küche, emotionaler Trinksprüche und bedingungsloser Herzlichkeit galt es u.a., die „Allee der Völkerfreundschaft“ zu eröffnen. Zu diesem Anlass wurden um das im vergangenen Jahr gebaute Völkerfreundschaftsdenkmal 26 Linden gepflanzt, sowie ein Zaun gebaut, der das Denkmal künftig vor Viehtrieb schützen soll. Im Zuge der Eröffnungsfeier legte die deutsche Delegation wie schon in den vergangenen Jahren einen Kranz am Denkmal der gefallenen Soldaten nieder.

Natürlich wurde auch wieder Fußball gespielt, viel gesungen, gemeinsam einem Gottesdienst beigewohnt, der letzte überlebende Kriegsveteran besucht und vor allem miteinander gesprochen – ganz egal, ob in der Schule, im Kindergarten oder auf der Straße. Wer miteinander spricht, lernt sich kennen und schießt nicht aufeinander!

Da Worte schlecht beschreiben, wie sich das Leben bei unseren Freunden an der kasachischen Grenze anfühlt, haben wir in diesem Jahr eine Dokumentation gedreht, die innerhalb der nächsten Monate veröffentlicht wird. Zusammen mit den vielen Fotos, die wir in nächster Zeit hier und auf Facebook veröffentlichen werden, werdet ihr hoffentlich einen bestmöglichen Eindruck in das Leben unserer Partnerstadt bekommen – und vielleicht wird sogar das Interesse geweckt, im nächsten Jahr selber einmal dieses Abenteuer mitzuerleben.

 

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