Der Tag der Eröffnung / Reisebericht Teil 4

Nun also war endlich der Tag gekommen, auf den wir seit Jahren hingefiebert und -gearbeitet haben. Unser Völkerfreundschaftsdenkmal sollte feierlich eröffnet werden. Vor über 300 Leuten fiel dann nach vielen schönen Reden endlich der weiße Umhang. Die Begeisterung der Dorfbewohner war grenzenlos, was uns nach all der langen Arbeit – wie ihr euch sicher vorstellen könnt – sehr erleichterte.

Das Völfi wurde mit russischem Kirchenwasser getauft und gesegnet und natürlich wurde reichlich gesungen, getanzt und gegessen (müssen wir das eigentlich noch erwähnen?).

Anschließend legten wir für die gefallenen russischen Soldaten im zweiten Weltkrieg einen Kranz nieder und besuchten den letzten lebenden Kriegsveteranen des Dorfes, der mittlerweile 94 Jahre alt ist. Er erzählte dramatische Geschichten aus der durchlebten Kriegszeit. Für uns einer der emotionalsten Momente der Reise. Möge es nie wieder einen Krieg zwischen Deutschland und Russland geben!

 

 

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